Heute schon gestreikt?

Streik

Auch an der Hochschule begegnen uns soziale Ungerechtigkeit und der Konkurrenzdruck der Marktwirtschaft weitet sich in den Studierendenalltag aus. Beispiele dafür sind der stetig voranschreitende Bildungsabbau, die Verschulung des Studiums und die Versuche, Studiengebühren zu erheben. Der berechtigte Widerstand wächst. Davon zeugen nicht zuletzt die immer wieder aufflammenden Proteste der Studierenden. Diese werden allerdings nur erfolgreich sein, wenn sie nicht gesellschaftlich isoliert bleiben.
Am 11. Februar um 11 Uhr organisierten die Gewerkschaften GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) und Ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerktschaft) auf dem Ernst-Abbe-Platz eine Kundgebung. DozentInnen, wissenschaftliche MitarbeiterInnen, technische AssistentInnen, MitarbeiterInnen des Studierendenwerkes und nicht zuletzt studentische Hilfskräfte fordern 8 % mehr Lohn.
Henry Köster (IG-Bau) und Mike Niederstraßer (Aktionsbündnis gegen Studiengebühren) sprachen im Vorfeld der Aktion über die aktuellen politischen Kämpfe, wen sie betreffen und wie erfolgreich sie sein können.

Die Veranstaltung war Teil unserer Reihe zur aktuellen Krise, die wir bereits im vorigen Jahr begonnen haben. Sie wurde organisiert von der AMS-Hochschulgruppe Jena, unterstützt vom SDAJ-Landesverband Thüringen.





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