Beiträge aus Anlass unserer Tagung „Marx 2010!“

Karl Marx und seine Theorien sind wieder an den Hochschulen angekommen. Doch im Ringen um einen zukunftsfähigen Marxismus werden noch viele Debatten nötig sein. Unsere Tagung zu den aktuellen Tendenzen der Marxismus-Beschäftigung am 11./12. Juni 2010 leistete dazu einen Beitrag.
Am 19.05.2010 veröffentlichte die Tageszeitung junge Welt aus diesem Anlass ein uni-spezial „Marx an den Hochschulen“. Mit freundlicher Genehmigung der jW stellen wir folgende Beiträge zum Download bereit:

Arnold Schölzel: Krisendialektik
Am Umgang mit Marx hat sich in Bürgerkreisen wenig geändert: Totschweigen oder Entschärfen. Für Interesse an ihm und an Veränderung sorgt der Kapitalismus selbst.

Robert Steigerwald: Bücher lesen reicht nicht
Eine Marxismus-Diskussion sollte mehr sein als ein Wissenschaftlerstreit.

Metscher: Marxismus und Philosophie
Dialektisch-historischer Materialismus zielt auf die produktive Verarbeitung von Erkenntnissen, Wissen und Kunst.

Hans-Peter Brenner: Kein Marx ohne Lenin
Was wäre im 20. Jahrhundert von dem Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus geblieben, wenn nicht die von den Bolschewiki durchgeführte Oktoberrevolution stattgefunden hätte?

Werner Seppmann: Den ganzen Marx lesen
Über die theoretischen Voraussetzungen des »Kapital«-Studiums.

Ulf Brandenburg: Scheitern am Original?
Über objektive und subjektive Schwierigkeiten einer Lektüre des Marxschen »Kapitals«.

Christoph J. Bauer: Das Kapital als ein Ding
Die »neue Marx-Lektüre« auf dem Weg zur »alten Metaphysik«. Eine Kritik vom Standpunkt der Hegelschen Philosophie.

Karl Marx: Krise und Dialektik
In ihrer rationellen Gestalt ist die dialektische Methode dem Bürgertum und seinen doktrinären Wortführern ein Ärgernis und ein Greuel, weil sie kritisch und revolutionär ist.

Die junge Welt im Internet: www.jungewelt.de





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